Monday 19. August 2019

Katholische Elternbildung zu PISA: Sprach- und Leseförderung beginnt schon im Kleinkindalter

Katholische Elternbildung setzt schon frühzeitig an

 

Nach der vor zwei Monaten durchgeführten PIAAC- Studie zeichnen auch die aktuellen PISA- Ergebnisse ein Durchschnittsbild der österreichischen Bevölkerung. Schwachpunkt ist und bleibt das sinnerfassende Lesen und die Lesekompetenzen ganz allgemein.

Regierungsmaßnahmen stellen bis dato die Vorschul- und Schulzeit in den Fokus ihrer Bemühungen. Und das mit mäßigem Erfolg.

Was dabei jedoch gerade im Hinblick auf die Leseförderung unserer Kinder vergessen wird, ist die Zeit vor dem Eintritt in Betreuungseinrichtungen, in der die Eltern als wichtigste Bezugspersonen enormen Einfluss auf die spätere (Lese-)Entwicklung ihrer Kinder nehmen können und sollen.

Die Katholische Elternbildung setzt sich daher seit langem für möglichst frühe Unterstützung und fördernde Begleitung der Eltern und ihrer Kinder ein.

Sprach- und Leseförderung wird hier als ganzheitlicher Prozess innerhalb des Familiengefüges verstanden, der insbesondere die Rolle der Eltern in der Entwicklung des Spracherwerbs und der Lesekompetenzen in den Mittelpunkt stellt.

Auch die Bildungsverantwortlichen der österreichischen Bundesregierung werden das über kurz oder lang erkennen (müssen). 

Bücher als Teil des Lebens - von Anfang an

Projektkooperation zur Sprach- und Leseförderung in der Katholischen Elternbildung

 

Sprach- und Leseförderung wird in der Elternbildung immer mehr zu einem Leitthema.

Die Defizite der österreichischen Bevölkerung in diesem Bereich sind laut aktuellen Studien (PISA, PIAAC) signifikant. Lösungsvorschläge werden daher allerorts gesucht.

Umso effizienter, wenn zwei Organisationen zu einem gemeinsamen Konsens kommen: Dass diese Art der Kooperation gelingen kann, beweist die mittlerweile zweijährige Zusammenarbeit des Österreichischen Bibliothekswerks (biblio) mit der Elternbildung im Forum Katholischer Erwachsenenbildung.

Sprach- und Leseförderung beginnt schon im Kleinkindalter

Katholische Elternbildung setzt schon frühzeitig an

 

Laut neuesten Ergebnissen der internationalen Studie „Programme for the International Assessment of Adult Competencies“, kurz PIAAC , liegen die Lesekompetenzen Erwachsener in Österreich im Ländervergleich unter dem Durchschnitt.

Dass möglichst frühe Unterstützung und fördernde Begleitung daher einen höheren Stellenwert im Rahmen der Elternbildung einnehmen müssen, hat die Katholische Elternbildung seit langem erkannt und übernimmt damit eine Vorreiterrolle.

Sprach- und Leseförderung wird hier als ganzheitlicher Prozess innerhalb des Familiengefüges verstanden, der insbesondere die Rolle der Eltern in der Entwicklung des Spracherwerbs und der Lesekompetenzen in den Mittelpunkt stellt.

Plaudertasche & Lesetiger

Arbeitsunterlage zur Sprach- und Leseförderung in Eltern- Kind- Gruppen

 

Die Katholische Elternbildung hat eine neue Arbeitsunterlage zur Sprach- und Leseförderung in Eltern- Kind- Gruppen mit Beiträgen von SpezialistInnen aus ganz Österreich, entwickelt.

 

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Darstellung:
http://www.elternbildung.or.at/